Das Projekt

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„Mutige Schritte“ – Wir suchen Ihre Geschichte!

Eine Fahrt mit der Straßenbahn, eine Unternehmensgründung, die Versorgung eines Verstorbenen, ein Fallschirmsprung – Mut bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Was war ein mutiger Schritt in Ihrem Leben? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

Es laden ein …

Barbara Rolf (Bestattungen Rolf):

Jeden Tag begegnen wir mutigen Menschen und dürfen sie bei mutigen Schritten begleiten. Das hat uns neugierig gemacht auf IHRE Geschichte, nicht nur auf ungewöhnliche Situationen, in denen Sie Mut gezeigt haben, sondern gerade auch auf die kleinen Schritte, die Mut erfordern und manchmal so viel verändern.

Wir wollen Mut entdecken in der ganzen Vielfalt des Lebens, in den unterschiedlichsten Lebenssituationen und -phasen. Die Geschichten-Sammlung, die so entsteht, soll diese Vielfalt widerspiegeln. Und sie soll Mut machen: Mut, die gewohnten Gleise einmal zu verlassen, über sich hinauszuwachsen, sein Leben in die Hand zu nehmen.

Dr. Kerstin Gernig (Autorin und Coach):

In meinem Buch „Werde, was du kannst!“ habe ich 21 Menschen porträtiert, die sich selbstständig gemacht haben und mutig neue Wege gegangen sind. Für einige von ihnen war der mutigste Schritt, ihre sichere Stelle aufzugeben. Für andere kam die Mutprobe erst nach der Gründung. Lassen Sie sich inspirieren, von Ihren eigenen mutigen Schritten zu berichten.

Mit Ende 40 habe ich selbst gewagt, neu aufzubrechen und mich als Coach selbstständig zu machen. Heute begleite ich Menschen, die vor einem Neuanfang stehen. Wer Neuland betritt, muss sich neu orientieren. Das erfordert Mut, einen Kompass und Weggefährten.

Das Geschichten-Projekt

Was war ein mutiger Schritt in Ihrem Leben? Warum war der Schritt für Sie mutig? Was hat sich in Ihrem Leben durch diesen Schritt verändert? Wie blicken Sie heute auf diesen Schritt zurück?
Schicken Sie uns Ihre Geschichte (max. 1 Din A4 Seite) bis zum 22.06.2015: über das Kontaktformular oder direkt an kontakt@mutige-schritte.de oder an Bestattungen Rolf, Bruno-Jacoby-Weg 8, 70597 Stuttgart. Wir können Ihre Geschichte auch für Sie aufschreiben. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns (Tel. 0711 67321471).

Die Leser

Martin Klumpp, Prälat i. R.
Rolf Balling, Organisationsentwickler und Coach
Dr. Kerstin Gernig, Autorin und Coach
Barbara Rolf, Bestattungen Rolf

12 Geschichten, die Mut machen

Aus allen Einsendungen wählen unsere Leser 12 Geschichten aus, die in Form eines Kalenders für das Jahr 2016 veröffentlicht werden. Die Geschichten und ihre Autoren werden am 16.10.2015 in unseren Räumen vorgestellt. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung mit Fotografien der 12 Autoren, aufgenommen von Franziska Molina.

10 Kommentare zu “Das Projekt

  1. hej, liebe Leute !
    mit einer Mut- und Erfolgsstory für euren Kalender kann ich leider nicht dienen … sorry … aber mit einem Denkanstoss, der dem Projekt auch irgendwie dienen kann .

    Wisst ihr , was auch irgendwie Mut erfordert ? > Zu erkennen, dass man keine „grosse Leuchte“ ist …. irgendwie ein „Versager“ im allgemeingebräuchlichen, leistungsbezogenen Sinne … es „verbarzt“ zu haben … und sich dennoch ein wenig selbst lieben und anerkennen zu können …. weil …. dann kann man ein wenig mitfühlen mit den vielen „Versagern“ in der Welt ….. you got it ?

  2. Hi Rubiyn,

    mit Deinem Ansinnen, mich zum Denken zu bringen, hattest Du jetzt tatsächlich Erfolg :-) Ich glaube, ich kann ein bisschen nachvollziehen, was Du meinst. Ich hab auch eine gewisse Zeitlang versucht, mit dem Strom der Leistungsgesellschaft mitzuschwimmen. Und irgendwann erkannt, dass ich das nicht kann und auch nicht will. Aus dem ganzen auszusteigen, sich dem Leistungsdenken zu verweigern – das war für mich ein mutiger Schritt. Eine Mutgeschichte ist ja vielleicht nicht immer eine Erfolgsgeschichte. Zumindest nicht im vordergründigen Sinn. Vielleicht kann man die Ver-Sager auch Nein-Sager nennen. Die, die „Nein“ sagen zu einem Leben, das ihnen übergestülpt wird, und selbst die Maßstäbe setzen, nach denen sie leben wollen. Dann wäre es doch irgendwie wieder eine Erfolgsgeschichte …

  3. danke dir, Anne-Katrin ! …. für deinen Kommentar .

    ja – das ist wohl der Mut, der den meisten von uns fehlt …. aussteigen aus dem mainstream … selbst ganz eigene Massstäbe setzen und sie umsetzen, soweit das überhaupt möglich ist in einem sehr dominanten System … wer nicht mitspielt, wird recht oft recht bald „schachmatt“ gesetzt … es fehlt momentan an Toleranz und Spielraum für alternative Lebenskonzepte.

    Tja …. und als Erfolg muss dann manchmal nur die Tatsache herhalten, es versucht zu haben …. mutig gewesen zu sein …. sowas ist wertvoller, als geldlicher Niederschlag und/oder Anerkennung .

    ich wünsche – falls noch jemand reinschaut – allseits ein erholsames Wochenende !

  4. Also mir gefällt die neue Perspektive, die Du hier rein gebracht hast, richtig gut! Wenn wir hier ein paar Geschichten zusammen bekommen von Leuten, die es gewagt haben, mal vom mainstream abzuweichen und nach ihren eigenen Maßstäben zu leben, dann wäre das toll und würde andere vielleicht ermutigen, das auch zu tun. Es müssen ja keine großartigen Schritte sein. Und sie müssen auch nicht erfolgreich sein. Scheitern gehört ja mit dazu und dadurch wird der Schritt ja auch nicht weniger mutig. Aber vielleicht wächst so ein wenig Toleranz und Spielraum für Alternativen.

    Dir auch ein schönes Wochenende! Würde mich freuen, wenn wir weiter voneinander hören :-)

  5. gern besuche ich wieder und wieder diese Seite , weil ich ein wenig neugierig bin, ob und was bei diesem Kalender herauskommt …. steuere auch gern weitere Kommentare bei, so ich das denn für sinnvoll erachte ….. jetzt wünsche ich mir aber erstmal weitere Interessierte , die ihre Sicht „der Dinge“ teilen …. ein Zweiergespräch könnten wir ja schliesslich auch per mailbox führen ….

    ein weiterer lieber Gruss nebst Daumendrück

    …. Ralph 😉

  6. hallo zusammen…
    was das versagen und so angeht, bin ich auch voll die leuchte…
    ich habe immer zu hören bekommen… du kannst nix… du bist nix und aus dir wird nie was… klar, in gewisser weise stimmt es… und ich bin gewiss nicht stolz drauf… aber eine sache hab ich sowas von verdammt richtig gemacht und das hat mir auch gleichzeitig die luft zum atmen genommen… ich bin wie ich bin durch das, was das leben im laufe der jahre an schicksalsschlägen und rückschlägen aus mir gemacht hat… ich habe meine einstellung und von der weiche ich nicht ab… das einzigste, was positiv an dem ganzen „leben“ von mir war oder noch ist…
    was das schwimmen mit dem strom angeht, war ich schon immer ein wenig „anders“… es war für mich noch nie erstrebenswert „normal“ zu sein…
    ich habe meinen kindern wichtige werte vermittelt wie bitte und danke, nicht lügen und für den mist, den man verbockt grade zu stehen…
    es sind mittlerweile die kleinen dinge die es machen…

  7. Kleine Dinge? Naja, ich weiß nicht … Für den Mist, den man verbockt hat gerade, gerade zu stehen, gehört ganz schön viel Mut! Das schaffen oft noch nicht mal die Großen (siehe unsere Politiker). Wenn Du das Deinen Kindern beigebracht hast … RESPEKT!!

  8. auch ich spreche dir meinen uneingeschränkten Respekt aus, liebe Sandra ! …. Da Du deinen Kindern Werte vermittelt hast, die weder von unseren aktuellen Politikern, noch von „mutigen“ Unternehmensgründern beherzigt werden, sehe ich „Licht am Ende des Tunnels“ …. Du machst mich zuversichtlich – Du machst mir Mut ….. danke dafür !

  9. hallo robyn…
    mein name ist tatsache sandy 😉
    und dankeschön dafür, aber für mich sind das selbstverständliche dinge, die jeder seinen kindern beibringen sollte… was sie später draus machen, liegt nicht mehr in unserer hand, aber man sollte es auch vorleben…

    anne-katrin hillebrand
    durch aaliyah wurde alles nur noch „bewußter“… ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll… früher war alles eben selbstverständlich, was es eben nicht ist… und das sollten sich viele mal bewußt machen und hinterfragen… aber es ist einfacher, mit dem strom zu schwimmen als dagegen…

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